SCHULEHygienemaßnahmen für das neue Schuljahr

Aktuell steht fest: Nach den Sommerferien soll in allen Bundesländern so weit wie möglich Präsenzunterricht an den Schulen stattfinden - vorausgesetzt, die Infektionszahlen entwickeln sich weiterhin erfreulich. Um diese Entwicklung zumindest in den Schulen so gut es geht zu kontrollieren, hat die Kultusministerkonferenz für alle Bundesländern einen gemeinsamen „Rahmen für aktualisierte Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen“ beschlossen.

Ein leeres Klassenzimmer mit einem Corona-Hygieneplan im Vordergund

Neue Hygienepläne müssen geschrieben werden, damit Unterricht wieder vollständig in Präsenzform stattfinden kann. © lettas/stock.adobe.com

|

Der neue, von der KMK beschlossene "Rahmen für aktualisierte Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen", dient den 16 Bundesländern als "Orientierung bei der Erstellung und Überarbeitung von schulischen Infektionsschutz- und Hygieneplänen für das Schuljahr 2020/2021" (https://www.kmk.org/fileadmin/Dateien/veroeffentlichungen_beschluesse/2020/2020_07_14-Infektionsschutz-Hygienemassnahmen.pdf). Er beinhaltet Rahmenvorgaben zu den Aspekten Hygienemaßnahmen, Mindestabstand, Personaleinsatz, Schülerinnen und Schüler mit Grunderkrankungen, Dokumentation und Nachverfolgung, Verantwortlichkeit der Schulleitung/Meldepflicht sowie Teststrategien.

So kann z.B. auf den Mindestabstand in den Schulen verzichtet werden. Stattdessen sollen die Schülerinnen und Schüler festen Kohorten zugeordnet sein, um im Ernstfall mit möglichst eng begrenzten Quaratäneverfügungen auszukommen. Das Lüften wird mindestens alle 45 Minuten vorgegeben. Schülerinnen und Schüler mit Grunderkrankungen können sich von der Präsenzpflicht befreien lassen und alternative Distanzangebote erhalten. Alle Rahmenvorgaben finden Sie unter https://www.kmk.org/fileadmin/Dateien/veroeffentlichungen_beschluesse/2020/2020_07_14-Infektionsschutz-Hygienemassnahmen.pdf.

Spannend bleibt nun, wie die Länder die Vorgaben zum Schulstart konkret umsetzen, zumal der Rahmenplan ausdrücklich die Anpassung der Maßnahen an das aktuelle, lokale Geschehen fordert. Vor dem Hintergrund des jahreszeitlich zu erwartenden Anstiegs von allgemeinen Erkältungskrankheiten bleibt der Ablauf des Schulalltags im Herbst und Winter zusätzlich ungewiss. Ab wann gilt ein Schüler/eine Schülerin als Verdachtsfall? Wen darf man wann nach Hause schicken? Und muss dann sofort getestet werden? Kinderarzt Klaus Rodens sagte im SPIEGEL-Interview dazu: "Die Kinderarztpraxen sind schon in normalen Wintermonaten maximal ausgelastet. Wenn dann ein Großteil der Kinder auch noch ziellos auf Corona untersucht werden soll, ist das schlicht nicht zu schaffen, unser System wird zusammenbrechen" https://www.spiegel.de/gesundheit/schwangerschaft/kinderarzt-ueber-corona-tests-unter-muettern-und-vaetern-erleben-wir-viel-angst-mitunter-sogar-panik-a-0ad06234-c726-47ad-aff4-807db7335afa. Es bedarf also eine umfassenden Strategie, die über die Schule hinaus auch die anderen Teile des Systems betrachtet.

SCHULEHygienemaßnahmen für das neue Schuljahr

Aktuell steht fest: Nach den Sommerferien soll in allen Bundesländern so weit wie möglich Präsenzunterricht an den Schulen stattfinden - vorausgesetzt, die Infektionszahlen entwickeln sich weiterhin erfreulich. Um diese Entwicklung zumindest in den Schulen so gut es geht zu kontrollieren, hat die Kultusministerkonferenz für alle Bundesländern einen gemeinsamen „Rahmen für aktualisierte Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen“ beschlossen.

Ein leeres Klassenzimmer mit einem Corona-Hygieneplan im Vordergund

Neue Hygienepläne müssen geschrieben werden, damit Unterricht wieder vollständig in Präsenzform stattfinden kann. © lettas/stock.adobe.com

|

Der neue, von der KMK beschlossene "Rahmen für aktualisierte Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen", dient den 16 Bundesländern als "Orientierung bei der Erstellung und Überarbeitung von schulischen Infektionsschutz- und Hygieneplänen für das Schuljahr 2020/2021" (https://www.kmk.org/fileadmin/Dateien/veroeffentlichungen_beschluesse/2020/2020_07_14-Infektionsschutz-Hygienemassnahmen.pdf). Er beinhaltet Rahmenvorgaben zu den Aspekten Hygienemaßnahmen, Mindestabstand, Personaleinsatz, Schülerinnen und Schüler mit Grunderkrankungen, Dokumentation und Nachverfolgung, Verantwortlichkeit der Schulleitung/Meldepflicht sowie Teststrategien.

So kann z.B. auf den Mindestabstand in den Schulen verzichtet werden. Stattdessen sollen die Schülerinnen und Schüler festen Kohorten zugeordnet sein, um im Ernstfall mit möglichst eng begrenzten Quaratäneverfügungen auszukommen. Das Lüften wird mindestens alle 45 Minuten vorgegeben. Schülerinnen und Schüler mit Grunderkrankungen können sich von der Präsenzpflicht befreien lassen und alternative Distanzangebote erhalten. Alle Rahmenvorgaben finden Sie unter https://www.kmk.org/fileadmin/Dateien/veroeffentlichungen_beschluesse/2020/2020_07_14-Infektionsschutz-Hygienemassnahmen.pdf.

Spannend bleibt nun, wie die Länder die Vorgaben zum Schulstart konkret umsetzen, zumal der Rahmenplan ausdrücklich die Anpassung der Maßnahen an das aktuelle, lokale Geschehen fordert. Vor dem Hintergrund des jahreszeitlich zu erwartenden Anstiegs von allgemeinen Erkältungskrankheiten bleibt der Ablauf des Schulalltags im Herbst und Winter zusätzlich ungewiss. Ab wann gilt ein Schüler/eine Schülerin als Verdachtsfall? Wen darf man wann nach Hause schicken? Und muss dann sofort getestet werden? Kinderarzt Klaus Rodens sagte im SPIEGEL-Interview dazu: "Die Kinderarztpraxen sind schon in normalen Wintermonaten maximal ausgelastet. Wenn dann ein Großteil der Kinder auch noch ziellos auf Corona untersucht werden soll, ist das schlicht nicht zu schaffen, unser System wird zusammenbrechen" https://www.spiegel.de/gesundheit/schwangerschaft/kinderarzt-ueber-corona-tests-unter-muettern-und-vaetern-erleben-wir-viel-angst-mitunter-sogar-panik-a-0ad06234-c726-47ad-aff4-807db7335afa. Es bedarf also eine umfassenden Strategie, die über die Schule hinaus auch die anderen Teile des Systems betrachtet.

SCHULEHygienemaßnahmen für das neue Schuljahr

Aktuell steht fest: Nach den Sommerferien soll in allen Bundesländern so weit wie möglich Präsenzunterricht an den Schulen stattfinden - vorausgesetzt, die Infektionszahlen entwickeln sich weiterhin erfreulich. Um diese Entwicklung zumindest in den Schulen so gut es geht zu kontrollieren, hat die Kultusministerkonferenz für alle Bundesländern einen gemeinsamen „Rahmen für aktualisierte Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen“ beschlossen.

Ein leeres Klassenzimmer mit einem Corona-Hygieneplan im Vordergund

Neue Hygienepläne müssen geschrieben werden, damit Unterricht wieder vollständig in Präsenzform stattfinden kann. © lettas/stock.adobe.com

|

Der neue, von der KMK beschlossene "Rahmen für aktualisierte Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen", dient den 16 Bundesländern als "Orientierung bei der Erstellung und Überarbeitung von schulischen Infektionsschutz- und Hygieneplänen für das Schuljahr 2020/2021" (https://www.kmk.org/fileadmin/Dateien/veroeffentlichungen_beschluesse/2020/2020_07_14-Infektionsschutz-Hygienemassnahmen.pdf). Er beinhaltet Rahmenvorgaben zu den Aspekten Hygienemaßnahmen, Mindestabstand, Personaleinsatz, Schülerinnen und Schüler mit Grunderkrankungen, Dokumentation und Nachverfolgung, Verantwortlichkeit der Schulleitung/Meldepflicht sowie Teststrategien.

So kann z.B. auf den Mindestabstand in den Schulen verzichtet werden. Stattdessen sollen die Schülerinnen und Schüler festen Kohorten zugeordnet sein, um im Ernstfall mit möglichst eng begrenzten Quaratäneverfügungen auszukommen. Das Lüften wird mindestens alle 45 Minuten vorgegeben. Schülerinnen und Schüler mit Grunderkrankungen können sich von der Präsenzpflicht befreien lassen und alternative Distanzangebote erhalten. Alle Rahmenvorgaben finden Sie unter https://www.kmk.org/fileadmin/Dateien/veroeffentlichungen_beschluesse/2020/2020_07_14-Infektionsschutz-Hygienemassnahmen.pdf.

Spannend bleibt nun, wie die Länder die Vorgaben zum Schulstart konkret umsetzen, zumal der Rahmenplan ausdrücklich die Anpassung der Maßnahen an das aktuelle, lokale Geschehen fordert. Vor dem Hintergrund des jahreszeitlich zu erwartenden Anstiegs von allgemeinen Erkältungskrankheiten bleibt der Ablauf des Schulalltags im Herbst und Winter zusätzlich ungewiss. Ab wann gilt ein Schüler/eine Schülerin als Verdachtsfall? Wen darf man wann nach Hause schicken? Und muss dann sofort getestet werden? Kinderarzt Klaus Rodens sagte im SPIEGEL-Interview dazu: "Die Kinderarztpraxen sind schon in normalen Wintermonaten maximal ausgelastet. Wenn dann ein Großteil der Kinder auch noch ziellos auf Corona untersucht werden soll, ist das schlicht nicht zu schaffen, unser System wird zusammenbrechen" https://www.spiegel.de/gesundheit/schwangerschaft/kinderarzt-ueber-corona-tests-unter-muettern-und-vaetern-erleben-wir-viel-angst-mitunter-sogar-panik-a-0ad06234-c726-47ad-aff4-807db7335afa. Es bedarf also eine umfassenden Strategie, die über die Schule hinaus auch die anderen Teile des Systems betrachtet.

SCHULEHygienemaßnahmen für das neue Schuljahr

Aktuell steht fest: Nach den Sommerferien soll in allen Bundesländern so weit wie möglich Präsenzunterricht an den Schulen stattfinden - vorausgesetzt, die Infektionszahlen entwickeln sich weiterhin erfreulich. Um diese Entwicklung zumindest in den Schulen so gut es geht zu kontrollieren, hat die Kultusministerkonferenz für alle Bundesländern einen gemeinsamen „Rahmen für aktualisierte Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen“ beschlossen.

Ein leeres Klassenzimmer mit einem Corona-Hygieneplan im Vordergund

Neue Hygienepläne müssen geschrieben werden, damit Unterricht wieder vollständig in Präsenzform stattfinden kann. © lettas/stock.adobe.com

|

Der neue, von der KMK beschlossene "Rahmen für aktualisierte Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen", dient den 16 Bundesländern als "Orientierung bei der Erstellung und Überarbeitung von schulischen Infektionsschutz- und Hygieneplänen für das Schuljahr 2020/2021" (https://www.kmk.org/fileadmin/Dateien/veroeffentlichungen_beschluesse/2020/2020_07_14-Infektionsschutz-Hygienemassnahmen.pdf). Er beinhaltet Rahmenvorgaben zu den Aspekten Hygienemaßnahmen, Mindestabstand, Personaleinsatz, Schülerinnen und Schüler mit Grunderkrankungen, Dokumentation und Nachverfolgung, Verantwortlichkeit der Schulleitung/Meldepflicht sowie Teststrategien.

So kann z.B. auf den Mindestabstand in den Schulen verzichtet werden. Stattdessen sollen die Schülerinnen und Schüler festen Kohorten zugeordnet sein, um im Ernstfall mit möglichst eng begrenzten Quaratäneverfügungen auszukommen. Das Lüften wird mindestens alle 45 Minuten vorgegeben. Schülerinnen und Schüler mit Grunderkrankungen können sich von der Präsenzpflicht befreien lassen und alternative Distanzangebote erhalten. Alle Rahmenvorgaben finden Sie unter https://www.kmk.org/fileadmin/Dateien/veroeffentlichungen_beschluesse/2020/2020_07_14-Infektionsschutz-Hygienemassnahmen.pdf.

Spannend bleibt nun, wie die Länder die Vorgaben zum Schulstart konkret umsetzen, zumal der Rahmenplan ausdrücklich die Anpassung der Maßnahen an das aktuelle, lokale Geschehen fordert. Vor dem Hintergrund des jahreszeitlich zu erwartenden Anstiegs von allgemeinen Erkältungskrankheiten bleibt der Ablauf des Schulalltags im Herbst und Winter zusätzlich ungewiss. Ab wann gilt ein Schüler/eine Schülerin als Verdachtsfall? Wen darf man wann nach Hause schicken? Und muss dann sofort getestet werden? Kinderarzt Klaus Rodens sagte im SPIEGEL-Interview dazu: "Die Kinderarztpraxen sind schon in normalen Wintermonaten maximal ausgelastet. Wenn dann ein Großteil der Kinder auch noch ziellos auf Corona untersucht werden soll, ist das schlicht nicht zu schaffen, unser System wird zusammenbrechen" https://www.spiegel.de/gesundheit/schwangerschaft/kinderarzt-ueber-corona-tests-unter-muettern-und-vaetern-erleben-wir-viel-angst-mitunter-sogar-panik-a-0ad06234-c726-47ad-aff4-807db7335afa. Es bedarf also eine umfassenden Strategie, die über die Schule hinaus auch die anderen Teile des Systems betrachtet.

Das rechnet sich!

30 % Rabatt für Referendare – und weitere Vorteile

Als Studierende oder Referendare erhalten Sie 30 % Rabatt auf das Jahres-Abo der Zeitschriften. Zusätzlich erhalten Sie dann als Abonnent weitere Preisermäßigungen für viele Produkte des Verlags.

Mehr erfahren

Fachnewsletter SCHULE inklusiv

Exklusive Goodies  Unterrichtskonzepte
Neues vom Fach  Jederzeit kostenlos kündbar